Kaltern setzt Zeichen gegen Gewalt

Das Handzeichen ermöglicht es Menschen, unauffällig und ohne Worte um Hilfe zu bitten. Dazu wird die offene Handfläche gezeigt, der Daumen in die Mitte gelegt und anschließend von den vier Fingern umschlossen. Es kann bei häuslicher Gewalt sowie bei anderen Formen drohender oder bereits geschehener Gewalt gegen Frauen, Kinder und Männer eingesetzt werden.
Da das Zeichen in Südtirol bislang wenig bekannt ist, soll die Kampagne über soziale Medien, den WhatsApp-Kanal der Gemeindevertreter und das Gemeindeblatt verbreitet werden. Zudem sollen das Handzeichen und das Codewort „Erika“ des Südtiroler Sanitätsbetriebs verstärkt in der Jugendarbeit thematisiert werden. Das entsprechende Konzept wird gemeinsam mit dem KUBA erarbeitet.
Bündnis-Kaltern-Sprecher Dietmar Zwerger begrüßte die einstimmige Annahme des Antrags. Gewalt gehe alle an, betonte er. Gemeinderat Walter Bernard dankte dem KUBA für die Bereitschaft zur Zusammenarbeit.






