Kunsthandwerk: Schule und lvh wollen Zusammenarbeit stärken

Die Schule bildet Fachkräfte in Fassmalerei, dekorativer Malerei und Holzbildhauerei aus. Zudem wird ein Spezialisierungslehrgang für Holzbildhauer angeboten. Schuldirektorin Maria Teresa Mussner stellte das Bildungsangebot vor und unterstrich damit die Bedeutung der Schule für die Bewahrung der traditionellen Handwerkskunst in Südtirol.
Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Attraktivität der Berufsbilder, eine praxisnahe Ausbildung und die stärkere öffentliche Wertschätzung des Kunsthandwerks. lvh-Direktor Walter Pöhl betonte, dass Schule und Betriebe eng zusammenarbeiten müssten, um gut ausgebildete Fachkräfte für die Zukunft zu sichern.
Auch Heinrich Videsott, Landesdirektor der ladinischen Kindergärten und Schulen, sprach sich dafür aus, Bewährtes mit neuen Ideen zu verbinden. Filip Piccolruaz, Obmann der Berufsgruppe Kunsthandwerk im lvh.apa, hob die lange Tradition der Grödner Handwerkskunst hervor und verwies auf die Notwendigkeit, junge Menschen für diese Berufe zu gewinnen.
Die Beteiligten waren sich einig, den begonnenen Dialog fortzusetzen und die Zusammenarbeit zwischen Schule, Handwerksbetrieben und Verband weiter auszubauen. Ziel ist es, die Ausbildung nachhaltig zu stärken und die Zukunft des Südtiroler Kunsthandwerks langfristig zu sichern.






