KFS: Familienarbeit gemeinsam in die Zukunft tragen

Den Auftakt bildete eine Wort-Gottes-Feier in der Waldkirche unter dem Motto „Feiern. Danken. Weitertragen.“ Anschließend sprach die geistliche Assistentin des KFS, Manuela Unterthiner Mitterrutzner, über generationsübergreifendes Arbeiten und die Frage, wie Erfahrung und neue Ideen in der Familienarbeit zusammenfinden können.
KFS-Präsidentin Sieglinde Aberham würdigte den Einsatz der zahlreichen Ehrenamtlichen, die in den Zweigstellen, Bezirken und Fachausschüssen Begegnungen ermöglichen und Familien unterstützen. Damit dieses Engagement auch künftig Bestand hat, brauche es Wertschätzung, verlässliche Rahmenbedingungen und gegenseitige Unterstützung.
In verschiedenen Themenkreisen tauschten sich die Teilnehmenden über konkrete Herausforderungen aus. Dabei ging es unter anderem darum, mehr Männer für die Familienarbeit zu gewinnen, die Angebote der Zweigstellen für unterschiedliche Familien zu öffnen und die Anliegen von Familien stärker in die Gemeindepolitik einzubringen. Auch pastorale Fragen und die Motivation für das Ehrenamt standen auf dem Programm.
Anlässlich seines 60-jährigen Bestehens sieht der KFS das Jubiläum nicht nur als Grund zum Feiern, sondern auch als Auftrag, die Familienarbeit weiterzuentwickeln. „Wir wollen Familien nicht nur Angebote machen. Wir wollen ihnen zeigen, dass sie dazugehören, dass ihre Anliegen zählen und dass sie auf uns zählen können“, betonte Aberham.
Auch Geschäftsführerin Samantha hob die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitenden hervor. Gemeinsam wolle der Verband Familien verlässlich unterstützen und begleiten – ganz im Sinne des Leitgedankens „Familien für Familien“.
Mit neuen Impulsen und gestärkten Kontakten startet der KFS nun in das neue Arbeitsjahr. Ziel bleibt es, Gemeinschaft zu fördern, Vielfalt zu leben und den Anliegen der Familien in Südtirol eine starke Stimme zu geben.






