von wk 15.10.2026 13:58 Uhr

Ski-WM 2031 in Gröden: FISI Südtirol startet Förderprojekt für elf Athleten

Zusätzliche Unterstützung bei Training, Therapie und Mentalarbeit soll heimische Skirennläufer auf die Weltmeisterschaft in Südtirol vorbereiten. Das volle Budget steht ab 1. Jänner 2027 bereit.

Markus Ortler, Präsident des Landeswintersportverbandes Südtirol (FISI). Foto: Camilla Pizzini

Der Landeswintersportverband Südtirol startet ein Förderprojekt für heimische Skirennläufer auf dem Weg zur Alpinen Ski-WM 2031 in Gröden. Zum Auftakt können elf Athleten zusätzliche Leistungen in Anspruch nehmen. Getragen wird die Initiative gemeinsam mit dem Land Südtirol und dem WM-Organisationskomitee.

Präsident Markus Ortler, der technische Leiter Ski Alpin Christian Thoma und Monika Santa, zuständig für Ski Alpin, stellten das Projekt am Montag den Athleten und ihren Eltern vor. Als Vorbild dient das Förderprogramm Top&Talent, das bereits zahlreiche Südtiroler Wintersportler bis zu Olympischen Spielen begleitet hat.

Die Weltmeisterschaft findet nach 1970 zum zweiten Mal in Südtirol statt. Ortler erklärte, die heimischen Athleten optimal begleiten zu wollen, damit sie sich den Traum von einer Heim-WM erfüllen könnten.

Training, Therapie und Vermarktung

Voraussetzung für die Aufnahme ist die Zugehörigkeit zu einer italienischen Nationalmannschaft. Berücksichtigt werden Athleten, die derzeit oder in den kommenden fünf Jahren einem B- oder C-Kader angehören.

Das Angebot ergänzt das Programm des nationalen Verbandes. Vorgesehen sind individuelle Einheiten mit Konditionstrainern sowie Unterstützung in Physiotherapie, Psychologie, Ernährung, Mentaltraining und Marketing. Auch verletzte Athleten sollen gezielt betreut werden.

„Wir wollen keine Konkurrenz zur nationalen FISI sein, sondern Leistungen anbieten, die über das normale Programm der Nationalmannschaften hinausgehen. Die Athleten sollen überlegen, welche innovative Maßnahme sie wirklich weiterbringt“, betont Thoma. Der ehemalige Weltcuptrainer prüft die Anfragen und berät die Teilnehmer.

Diese elf Athleten erfüllen die Voraussetzungen

Zum Projekt zählen derzeit Max Clara, Emanuel Lamp, David Castlunger, Jakob Franzelin, Jonas Feichter, Noah Gamper, Nora Damian, Nadine Trocker, Rita Granruaz, Victoria Klotz und Arianna Putzer.

Wer noch keinen Kopfsponsor hat, kann Gröden 2031 auf dem Helm tragen und erhält dafür ein beträchtliches Budget an Sonderleistungen. Marketingtermine, Schulungen und Vorträge ehemaliger Athleten ergänzen das Angebot. Nach einer Anlaufphase bis Jahresende steht dem Projekt ab 1. Jänner 2027 das volle Budget zur Verfügung.

 

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