Jung und Alt unter einem Dach: Landtag sagt Nein

Wie das Team K mitteilt, hat die Partei im Landtag einen Antrag eingebracht, um das sogenannte Mehrgenerationenwohnen in Südtirol gezielt zu fördern. Die Mehrheit lehnte ihn ab. Begründet wurde das damit, dass es bereits entsprechende Angebote gibt.
Viele Studenten und junge Berufstätige finden kaum eine leistbare Wohnung. Gleichzeitig wohnen zahlreiche Senioren allein und haben Zimmer, die leer stehen. Beim Mehrgenerationenwohnen ziehen junge Menschen mit einem normalen Mietvertrag oder im Rahmen begleiteter Projekte bei ihnen ein. Die Jungen wohnen günstiger, die Älteren sind weniger allein.
Für das Team K überzeugt die Begründung der Mehrheit nicht. Gerade weil es nur einzelne und wenig bekannte Angebote gebe, brauche es mehr Information und eine bessere Vernetzung, sagt der Abgeordnete Alex Ploner. Als Vorbild nennt er die Stadt Padua. Dort seien in weniger als drei Jahren 47 solche Wohnprojekte entstanden, mit mehr als 50 Senioren und 45 Studenten.
Auch Paul Köllensperger bedauert die Entscheidung. Derzeit gebe es kein funktionierendes Modell, um Studenten günstigen Wohnraum zu bieten. „Stellen Sie sich vor, ein Student der Claudiana, der bei einem pensionierten Arzt eine Zeit lang günstig wohnen kann. Beide hätten einen Vorteil“, so Köllensperger. Das Team K kündigt an, sich weiter für das Thema einzusetzen.






