Neue Ombudsfrau soll Rechte von Inhaftierten in Bozen stärken

Alessandra Orlandi ist seit September im Amt. Sie setzt sich für die Rechte von Inhaftierten sowie von Menschen ein, die sich etwa in medizinischer Zwangsbehandlung oder in Einrichtungen mit eingeschränkter persönlicher Freiheit befinden. Ziel ist es, ihre Anliegen stärker in den Mittelpunkt zu rücken und ihre Lebensbedingungen zu verbessern.
Landtagspräsident Angelo Gennaccaro betont, dass auch Menschen, die ihre Stimme nicht selbst Gehör verschaffen können, Rechte haben, die geschützt werden müssen. Die Vereinbarung mit der Stadt Bozen soll die verfügbaren Ressourcen bündeln und die Zusammenarbeit mit den zuständigen Einrichtungen stärken.
Auch Bozens Bürgermeister Claudio Corrarati sieht in der neuen Ombudsstelle einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Menschenwürde. Zudem soll sie den Dialog zwischen Inhaftierten, Gefängnisverwaltung und Institutionen fördern und die Wiedereingliederung ehemaliger Häftlinge in die Gesellschaft unterstützen.






