500 Millionen für Bozen: Handwerker jubeln

Wie der Wirtschaftsverband Handwerk und Dienstleister lvh mitteilt, sollen in den nächsten drei Jahren rund 500 Millionen Euro in öffentliche Bauprojekte in der Landeshauptstadt fließen. Geplant sind Projekte in den Bereichen Bildung, Wohnen, Kultur und Infrastruktur sowie bei öffentlichen Gebäuden.
Zu den Vorhaben gehört unter anderem ein neues Zentrum für Bibliotheken, Autonomie und Minderheitenschutz auf dem ehemaligen Areal Pascoli und Longon. Auch Gebäude am Siegesplatz sollen neu gestaltet und genutzt werden. Dazu kommen weitere Sanierungen. Für den lvh ist das ein wichtiges Signal. Solche Investitionen würden nicht nur die Stadt modernisieren, sondern auch Arbeitsplätze sichern und Aufträge für heimische Betriebe bringen.
„Öffentliche Investitionen dieser Größenordnung geben der Wirtschaft Planungssicherheit“, sagt Hannes Mussak, Vizepräsident des lvh und Bezirksobmann von Bozen. Betriebe könnten so investieren, ausbilden und Arbeitsplätze schaffen.
Auch kleine Betriebe sollen zum Zug kommen
Gleichzeitig mahnt der Verband zur Eile. Die Projekte müssten schnell und ohne viel Bürokratie umgesetzt werden, betont Mussak. Außerdem sollen die Aufträge in kleinere Teile aufgeteilt werden. So hätten auch kleine Handwerksbetriebe die Chance, sich daran zu beteiligen.






