Brunecker flüchtet vor Ordnungshütern und versteckt sich im Wald

Als die Beamten der Ordnungskräfte ihn stoppen wollten, gab der Motorradfahrer Gas. Statt anzuhalten, flüchtete der 43-Jährige aus Bruneck in Richtung Gais. Doch damit war seine Flucht noch lange nicht zu Ende.
Der Mann bog schließlich auf einen Schotterweg in einem Waldgebiet ab. Dort ließ er sein 125-Kubikzentimeter-Motorrad stehen und versuchte, zu Fuß im dichten Bewuchs unterzutauchen. Die Beamten konnten mit ihrem Dienstfahrzeug auf dem unwegsamen Gelände nicht weiterfahren. Also setzten sie die Suche zu Fuß fort. Sie folgten den Spuren und fanden den Flüchtenden schließlich zwischen mehreren Felsen, wo er sich versteckt hielt.
Motorrad ohne Versicherung, Kennzeichen manipuliert
Bei der anschließenden Kontrolle zeigte sich, dass der Mann gleich mehrere Gründe hatte, die Kontrolle lieber nicht über sich ergehen zu lassen: Seine Fahrerlaubnis war bereits auf unbestimmte Zeit entzogen worden. Das Motorrad gehörte einer anderen Person, war nicht versichert und hatte auch keine gültige Überprüfung.
Damit nicht genug: Am Kennzeichen hatten offenbar Klebestreifen dafür gesorgt, dass die Buchstaben- und Zahlenkombination verändert wurde. Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Ordnungshüter außerdem eine kleine Menge einer Substanz, bei der es sich vermutlich um Kokain handelt.
Fahrerlaubnis soll endgültig entzogen werden
Die Flucht hat für den 43-Jährigen mehrere Folgen. Er wurde wegen der festgestellten Verstöße angezeigt und muss mit Strafen rechnen.
Die Ordnungshüter zogen seine Fahrerlaubnis ein, um deren endgültigen Entzug einzuleiten. Das Motorrad und die mutmaßlichen Drogen wurden beschlagnahmt, das manipulierte Kennzeichen im Rahmen des Strafverfahrens sichergestellt.
Am Ende brachte dem Mann sein Fluchtversuch also nichts: Er musste sich nicht nur den Beamten stellen, sondern auch zu einer ganzen Reihe von Verstößen erklären.






