MCI-Campus: ÖH erhöht Druck auf Tiroler Landesregierung

Vor dem bevorstehenden MCI-Gipfel erhöht die Österreichische Hochschülerschaft (ÖH) am Management Center Innsbruck (MCI) den Druck auf die Tiroler Landesregierung. Sie fordert eine erneute Prüfung der bisherigen Pläne und spricht sich für einen modernen, zentralen Campus aus.
Ein renommierter Architekt hatte kürzlich darauf hingewiesen, dass ein Neubau nicht nur mehr Platz und eine höhere Qualität bieten, sondern auch wirtschaftlich günstiger sein könnte als die Sanierung und Erweiterung der bestehenden Mietstandorte.
ÖH warnt vor teurer Lösung
Für Julian Pfurtscheller, Vorsitzender der ÖH MCI, ist die derzeit angedachte Lösung nicht zufriedenstellend. Zudem bestehe die Gefahr, dass sie den Steuerzahler letztlich mehr koste.
„Es wäre eine vertane Chance für den Hochschul- und Wirtschaftsstandort Tirol, die derzeitige Situation zu zementieren, anstatt in einen modernen und qualitätsvollen Campus zu investieren“, erklärt Pfurtscheller. Nachdem bereits Millionen an Beraterkosten angefallen seien, müsse man nun Fehler eingestehen und die richtige Entscheidung für die Zukunft treffen.
Appell an Mattle und Wohlgemuth
Die ÖH richtet sich mit ihrer Forderung direkt an Landeshauptmann Anton Mattle und seinen Stellvertreter Philipp Wohlgemuth. Beide sollen ihre Entscheidung überdenken und den Weg für einen zukunftsfähigen MCI-Campus freimachen.
Ein solcher Campus sei aus Sicht der Studierenden wichtig, um den Wirtschaftsstandort Tirol zu stärken und auch kommenden Generationen eine hochwertige Ausbildung zu ermöglichen.
„MCI Campus unverzichtbar“ lautet daher die zentrale Botschaft der ÖH vor dem anstehenden Gipfel.






