von lif 10.10.2026 09:48 Uhr

Über 40 Südtiroler Bibliotheken erhalten Gütesiegel

In Südtirols Bibliotheken geht es längst nicht mehr nur ums Ausleihen von Büchern. Sie sind Treffpunkte, Lernorte und Ratgeber zugleich. Für ihre gute Arbeit wurden nun zahlreiche Bibliotheken ausgezeichnet.

Am 5. Oktober hatte Südtirols Bibliothekswesen Grund zum Feiern: 42 Bibliotheken haben sich einem Auditierungsprozess unterzogen und diesen erfolgreich bestanden, 47 Mitarbeitende in den Bibliotheken erhielten nach einer zweijährigen Grundausbildung ihr Abschlussdiplom. (Foto: Amt für Bibliotheken und Lesen)

Wie das Landespresseamt mitteilt, erhielten am Montag 41 öffentliche Bibliotheken und eine Schulbibliothek auf Schloss Maretsch in Bozen ein Qualitätszertifikat. Zuvor hatten sie ihre Arbeit genau überprüfen lassen. Außerdem bekamen 47 Bibliotheksmitarbeiterinnen ihr Diplom für die abgeschlossene Grundausbildung. „Bibliotheken helfen dabei, Informationen einzuordnen, auszuwählen und sinnvoll zu nutzen“, sagte Marion Gamper, Direktorin des Amtes für Bibliotheken und Lesen. Sie seien wie ein Kompass, der Orientierung gibt. Zudem würden Bibliotheken das gegenseitige Verständnis fördern und die sprachliche Vielfalt Südtirols bewahren.

Landesrat Philipp Achammer bezeichnete das dichte Netz an Bibliotheken im Land als großen Vorteil. Starke Gemeinden bräuchten einen lebendigen und offenen Ort für Kultur und Bildung. Das Qualitätszertifikat zeige, wo beim Angebot, bei der Beratung und bei der Aufenthaltsqualität besonders gute Arbeit geleistet wird.

Zwei Jahre Ausbildung

Die 47 Absolventinnen haben eine zweijährige Grundausbildung abgeschlossen, die vom Amt für Bibliotheken und Lesen organisiert wird. Dabei lernen sie alle wichtigen Bereiche der Bibliotheksarbeit kennen. Neben Büchern geht es heute auch um Leseförderung, Veranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit und die Zusammenarbeit mit Partnern.

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