Angst: Beben der Stärke 7,7

Wie die amerikanische Erdbebenwarte USGS mitteilt, hatte das Beben eine Stärke von 7,7. Das Zentrum lag in rund 12,6 Kilometern Tiefe nahe der Gemeinde La Pitaloza in der Provinz Herrera im Süden des Landes. Kurz nach dem Beben warnte das amerikanische Tsunamizentrum vor gefährlichen Flutwellen. Betroffen waren die Küsten von Mexiko bis Peru sowie Hawaii. Auch Chile gab eine Warnung heraus. Später wurde die Warnung aber wieder aufgehoben. Laut dem österreichischen Erdbebendienst GeoSphere Austria bestand am späten Freitagabend keine Tsunamigefahr mehr. Der für den Welthandel wichtige Panamakanal war nicht betroffen.
Schäden an Gebäuden
In Panama wurden mehrere Gebäude beschädigt, darunter laut der Zeitung „La Prensa“ eine Kathedrale in der Stadt Penonomé. Auch aus anderen Orten und entlang der Küste wurden Schäden gemeldet. Ob es Verletzte gibt, war zunächst nicht bekannt. Die Regierung ließ im ganzen Land die Schulen schließen. In der Hauptstadt standen zwei Metrolinien still, der internationale Flughafen stellte vorsorglich den Betrieb ein. In sechs Provinzen fiel der Strom aus. Präsident José Raúl Mulino rief die Bevölkerung zur Ruhe auf.
„Wir haben Angst“, sagt der 74 Jahre alte Ricardo Brown aus der Region Las Minas. Sein Haus habe Risse bekommen. „Wir befürchten, dass es auf uns stürzen könnte.“
APA/UT24






