von ih 08.10.2026 15:40 Uhr

Polizei warnt vor KI-Fotos zu Puma in Wohngebieten

Die Suche nach einem möglichen Puma in der Nähe des Münchner Flughafens hat am Donnerstag vorerst zu keinen Ergebnissen geführt. Zum jetzigen Zeitpunkt könne nicht gesichert gesagt werden, ob es sich um einen Puma oder ein ganz anderes Tier handle, sagte die Sprecherin des Landratsamts Erding, Claudia Fiebrandt-Kirmeyer, bei einer Pressekonferenz. Unterdessen warnt die Polizei vor mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) generierten Abbildungen von Raubkatzen.

APA/dpa

Ein Jäger hatte am späten Dienstagabend mit einem Nachtsichtgerät ein verdächtiges Tier gesehen und gefilmt. Ein Experte hält es nach Auswertung der Aufnahmen für möglich, dass es sich um einen Puma handelt. Woher das Tier stammen könnte, ist bisher unklar.

Die Polizei habe KI-generierte Fotos erhalten, sagte der Leiter der Polizeiinspektion Erding, Sebastian Pinta. „Da möchte ich bewusst eine Grenze setzen. Diese Bilder behindern unsere Ermittlungsarbeit.“ Eine Abbildung zeige zum Beispiel eine Großkatze mitten in einer Ortschaft in der Region, sagte Pinta. Die Polizei müsse dann vor Ort ermitteln und mit den Menschen sprechen, von denen die Abbildungen angeblich stammen.

„Das lassen wir als Polizei nicht zu"

„Das ist eine bewusste falsche Hinweisgebung an die Polizei“, sagte Pinta bei der Pressekonferenz.

„Und sie beunruhigen durch die Verbreitung auf Social Media die Wohnbevölkerung. Und das lassen wir als Polizei nicht zu.“ Die Aufnahme, die die Suche nach dem Tier ausgelöst hatte, halte man aber für authentisch, betonte Pinta.

apa

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