Inklusion im Betrieb: Land schult Bezugspersonen

Die Fortbildung des Amtes für Arbeitsmarktintegration fand zuletzt in Bruneck statt. Rund 50 Personen nahmen daran teil. Sie alle unterstützen in ihren Betrieben Menschen mit Behinderung am Arbeitsplatz. Dass so viele Betriebe mitmachen, sei ein starkes Zeichen, sagt Arbeits-Landesrätin Magdalena Amhof. „Die Bezugspersonen haben eine Schlüsselrolle bei der erfolgreichen Integration am Arbeitsplatz. Sie informieren, sensibilisieren das Umfeld und sind Vermittler zwischen Anforderungen und Bedürfnissen auf beiden Seiten“, erklärt sie. Durch gezielte Schulungen könne man sie bei dieser Aufgabe unterstützen. Damit steige auch die Chance, dass die Eingliederung langfristig funktioniert.
Im Schnitt werden in Südtirol jedes Jahr 200 Menschen mit Behinderung gezielt und begleitet an Betriebe vermittelt.
Nachfrage der Betriebe steigt
Für das Amt soll das Thema in den kommenden Jahren noch wichtiger werden. „Die Betriebe in Südtirol wünschen sich Unterstützung bei der Eingliederung von Menschen mit Behinderung, das hat sich zuletzt immer stärker gezeigt“, sagt Amtsdirektorin Magdalena Oberrauch. Ihr Amt werde die Aufgabe zu einem Schwerpunkt machen und das Angebot entsprechend anpassen.
Die Schulung richtet sich an Personen, die diese Rolle in einem Betrieb bereits ausüben. Sie konnten gleich zu Beginn aufschreiben, welche Fragen und Themen sie beschäftigen. Darauf gingen die Referentinnen dann ein. In Bruneck waren das Alexandra Plaikner, Katja Lamprecht und Evelyn Aigner von der örtlichen Außenstelle des Amtes. Koordiniert wurden sie von Paul Innerebner.






