von red 25.09.2026 12:00 Uhr

Gemeinsam gegen die Pflanzen-Invasion: Fulpmes sagt Wucher-Gewächsen den Kampf an

Mit einer gut koordinierten Gemeinschaftsaktion haben freiwillige Helfer in Fulpmes invasive Pflanzenarten rigoros bekämpft. Die Aktion zeigt eindrucksvoll, wie lokales Engagement wertvolle Lebensräume retten kann.

In Fulpmes wird die Bekämpfung invasiver Pflanzen großgeschrieben (Quelle: Ansichtskartensammlung Andreas Raffeiner)

Invasive Neophyten sind Pflanzen, die ursprünglich nicht in Tirol heimisch sind und sich in rasantem Tempo ausbreiten. Was oft hübsch blüht, entpuppt sich schnell als echte Gefahr für das lokale Ökosystem. Die fremden Gewächse verdrängen die heimische Flora radikal und zerstören die biologische Vielfalt. Zudem bergen sie Gefahren für die Landwirtschaft, da bestimmte Arten im Heu für Nutztiere giftig und lebensgefährlich sind.

Großeinsatz an den Fulpmer Hotspots

Unter dem Motto „Fulpmes reißt aus“ nahmen rund 25 Freiwillige aus Fulpmer Vereinen sowie engagierte Familien mit Kindern Schaufeln und Handschuhe in die Hand. Die Initiatoren Katharina Bauer und Gemeinderat Clemens Mair vom örtlichen Nachhaltigkeitsausschuss koordinierten den tatkräftigen Einsatz an den am stärksten betroffenen Zonen entlang der Stubai Radroute sowie am Gröben- und Margaretenbach.

Fortsetzung im Frühjahr bereits geplant

Ein wichtiger Anfang zur Eindämmung der Wucher-Gewächse ist mit diesem Einsatz gemacht. Als Dankeschön für die schwere Arbeit bekamen alle Helfer im Anschluss eine gemeinsame Jause. Klar ist aber auch, dass der Kampf gegen die grünen Eindringlinge ein Marathon bleibt. Da sich viele Gattungen extrem schnell regenerieren, plant der Nachhaltigkeitsausschuss die nächste große Ausreißaktion bereits für den Frühling 2027.

Andreas Raffeiner

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