von ih 23.09.2026 09:35 Uhr

Südtirols Spengler wollen als Branche enger zusammenrücken

Das Spenglerhandwerk setzt verstärkt auf Zusammenarbeit, fachlichen Austausch und die Förderung des Nachwuchses. Das wurde bei der Jahresversammlung der Berufsgemeinschaft der Bau- und Galanteriespengler im lvh deutlich.

Im Bild: Eindruck der Jahresversammlung bei TopHaus in Bozen – Foto: © lvh

Bei der Versammlung 2026 bei TopHaus in Bozen blickte die Berufsgemeinschaft auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Dabei spielte die Vernetzung über Südtirol hinaus eine wichtige Rolle. Vertreter der Spengler nahmen unter anderem an Fachtagungen in Wien, München, Bozen und Zürich sowie am Schweizer Spenglertag in Bern und an der Vollversammlung der Spengler in Nordtirol teil.

Auch die Ausbildung stand im Mittelpunkt. Die Berufsgemeinschaft war an verschiedenen Projekten an Mittel- und Berufsschulen beteiligt und unterstützte Initiativen wie „Abenteuer Handwerk“ und die „KidsAcademy“. Bei der Gesellenprüfung 2026 traten 13 Kandidaten aus Südtirol an – alle bestanden. Gleichzeitig gibt es laut Berufsgemeinschaft ungewöhnlich viele Anfragen von Quereinsteigern.

Auch bei Wettbewerben konnte der Nachwuchs überzeugen. Alex Wohlgemuth aus Kastelruth erreichte bei den AustrianSkills 2025 den dritten Platz.

Bei der Jahresversammlung ging es zudem um aktuelle Fachfragen. Gerhard Herbst von TopHaus informierte über Gründächer als sogenannte „fünfte Fassade“. Anton Gögele von Securplan stellte die Brandschutzbestimmungen für Photovoltaikanlagen vor und erläuterte, was bei Planung und Ausführung zu beachten ist.

Für 2027 sind unter anderem die Landesmeisterschaften der Berufe, Fachkurse, internationale Treffen, weitere Nachwuchsprojekte sowie die EuroSkills und ein Meisterkurs geplant. Ziel bleibt es, das Wissen innerhalb der Branche zu teilen, den Nachwuchs zu fördern und die Interessen des Spenglerhandwerks gemeinsam zu vertreten.

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