von ih 23.09.2026 07:00 Uhr

Minderheitensprachen im Fokus des FUEN-Kongresses

Beim 70. Kongress der Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen (FUEN) in Helsinki haben Vertreter verschiedener Minderheiten über die Zukunft ihrer Sprachen beraten. Auch Südtirol war mit FUEN-Vizepräsident Harald Stauder vertreten.

Harald Stauder in Helsinki - Foto: SVP

Im Mittelpunkt des FUEN-Kongresses standen unter anderem die Verwendung von Minderheitensprachen im Gesundheits- und Sozialwesen sowie deren Rolle in der digitalen Welt. Vertreter aus Finnland, Rumänien und dem katalanischen Sprachraum berichteten über die Herausforderungen, sprachliche Rechte auch in der Praxis sicherzustellen.

Ein weiterer Schwerpunkt war der Umgang mit Minderheitensprachen bei künstlicher Intelligenz und digitalen Angeboten. Die FUEN fordert, kleinere Sprachgemeinschaften bei der Entwicklung neuer Technologien stärker zu berücksichtigen. Auch der Zugang zu Medienangeboten in Minderheitensprachen und mögliche Einschränkungen durch Geoblocking wurden diskutiert.

Beim Kongress gab es zudem einen Austausch über die Situation der schwedischen Minderheit in Finnland. Dabei wurden Erfahrungen verschiedener europäischer Regionen zum Schutz von Minderheitensprachen und zum Zusammenleben mehrerer Sprachgruppen verglichen.

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