Südtirol unterstützt Parkinsonforschung bis 2028

Die Stiftung wurde 2015 auf Initiative des Neurologen Gregor Wenning gegründet. Sie erinnert an den früheren Brixner Bischof Karl Golser, der 2016 an den Folgen eines atypischen Parkinson-Syndroms starb. Ziel der Stiftung ist es, die Forschung zu atypischen Parkinson-Syndromen voranzutreiben und neue therapeutische Möglichkeiten zu fördern.
Seit 2022 stellt das Land Südtirol das Preisgeld für den alle zwei Jahre vergebenen Wissenschaftspreis zur Verfügung. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Nachdem die bisherige Vereinbarung Ende 2025 ausgelaufen war, hat die Landesregierung nun deren Verlängerung beschlossen. Damit kann der Preis bis 2028 vergeben werden.
„Gerade bei neurologischen Erkrankungen, bei denen noch viele Fragen offen sind, kommt der Forschung eine zentrale Rolle zu“, erklärt Landesrat Philipp Achammer (SVP). Die Stiftung lenke mit dem Preis die Aufmerksamkeit auf ein wichtiges Forschungsfeld und fördere wissenschaftliche Leistungen.
Die diesjährige Auszeichnung wird am Freitag, 26. September, an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Brixen verliehen. Preisträger ist Günter Höglinger von der Ludwig-Maximilians-Universität München für seine Arbeit im Bereich der Parkinsonforschung.
Neben der Unterstützung der Golser-Stiftung vergibt das Land auch eigene Wissenschaftspreise. Dazu gehören der Research Award und der Women in Science Award. Zudem beteiligt sich Südtirol an ausgewählten wissenschaftlichen Auszeichnungen, darunter am Valentin Braitenberg Award for Computational Neuroscience.






