Herbsttouren: Kürzere Tage und rutschige Wege beachten

Das Land Tirol empfiehlt, Touren im Herbst besonders sorgfältig zu planen und die Route an die aktuellen Bedingungen anzupassen. Früh aufzubrechen und ausreichend Zeit für den Rückweg bei Tageslicht einzuplanen, gehört ebenso dazu wie ein Blick auf Wetter und Höhenlage. In höheren Regionen kann bereits Schnee liegen, auf schattigen Wegen besteht zudem Vereisungsgefahr.
Eine neue Ausgesetztheitskarte soll bei der Tourenplanung helfen. Sie zeigt in vier Stufen, wie hoch die Absturzgefahr auf einzelnen Wegen ist. Die Karte wurde im Rahmen des Gesamttiroler Projekts DIGIWAY entwickelt, das zudem amtliche Wegedaten aus Nordtirol, Südtirol, Osttirol und Welschtirol digital zusammenführt.
Auch auf herbstliche Besonderheiten wie verdeckte Wurzeln und Steine unter dem Laub sowie rutschige Passagen durch Regen, Tau oder Nebel sollte geachtet werden. Bei geplanten Einkehrmöglichkeiten empfiehlt es sich außerdem, die Öffnungszeiten der Hütten vorab zu prüfen.
Das Land Tirol weist zugleich darauf hin, dass digitale Toureninformationen nicht immer aktuell oder amtlich geprüft sind. Beschilderungen, Sperren und Hinweise vor Ort haben daher Vorrang. Wanderer werden außerdem gebeten, Rücksicht auf Wildtiere sowie auf Land-, Forst- und Jagdwirtschaft zu nehmen.
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