„Landesregierung bleibt vage beim Spronsertal“

Ausgangspunkt ist ein Vorhaben der Alminteressentschaft Sprons. Laut Medienberichten soll das Spronsertal mit einem rund drei Kilometer langen Weg von Longfall bis zur Bockerhütte erschlossen werden. Hintergrund ist, dass eereits zwei Almbewirtschafter die Alm verlassen hätten, weil kein befahrbarer Forstweg zu den bewirtschafteten Almen führt.
Die Diskussion wirft grundlegende Fragen zum Umgang mit einem der sensibelsten Naturräume des Landes auf. Mehrere Bürger haben sich deshalb an das Team K gewandt, Landtagsabgeordneter Franz Ploner richtete daraufhin eine Anfrage an die Landesregierung.
„Kein konkretes Projekt“
Aus der Antwort von Landesrat Peter Brunner geht hervor, dass beim Amt für Natur derzeit kein konkretes Projekt vorliegt. Eine fachliche Beurteilung sei deshalb noch nicht möglich, wie zur Frage, ob ein reiner Forst- und Bringungsweg mit Schranke anstelle einer für den allgemeinen Verkehr geöffneten Straße denkbar wäre. Landesrat Luis Walcher verweist ergänzend auf die geltenden Bestimmungen zum Kraftfahrzeugverkehr in hydrogeologisch geschützten Gebieten, so das Team K in einer Mitteilung.
Auch zu den bislang geprüften Alternativen äußere sich die Landesregierung nicht konkret, wie zum Beispiel zur Instandsetzung der havarierten Materialseilbahn. Es liege kein Projekt vor, grundsätzlich sei aber davon auszugehen, dass der Projektwerber selbst Alternativen aufzeigen werde. Verwiesen wird zudem auf bestehende Unterstützungsmaßnahmen für die Alm- und Berglandwirtschaft, etwa Beiträge für die Landschaftspflege und Prämien im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik.
Für das Team K sind die aufgeworfenen Fragen damit nicht ausreichend geklärt. Die Partei kündigt an, die weitere Entwicklung im Spannungsfeld zwischen Almwirtschaft und Naturschutz im Auge zu behalten.






