Wildcamping in Südtirol geht zurück

Bei der landesweit abgestimmten Aktion am vergangenen Freitag, den 11. September, kontrollierten Mitarbeiter der Forstinspektorate und der Gemeindepolizei zahlreiche Camper. Dabei wurden 15 Übertretungen festgestellt, das sind sechs weniger als bei der ersten großen Kontrollaktion im Juli. Das deute darauf hin, dass die verstärkten Kontrollen und die begleitende Bewusstseinsbildung Wirkung zeigen, so das LPA in einer Aussendung.
„Die rückläufige Zahl der Übertretungen ist ein positives Signal: Unsere Kontrollen zeigen Wirkung und stärken das Bewusstsein dafür, dass Wildcamping kein Kavaliersdelikt ist“, betont Forstwirtschaftslandesrat Luis Walcher. Man werde den eingeschlagenen Weg konsequent fortsetzen. Entscheidend bleibe das enge Zusammenspiel von Landesforstkorps und Gemeinden, damit Natur und Landschaft geschützt und die Regeln eingehalten werden.
Auch Gemeindenverbandspräsident Dominik Oberstaller kündigt an, die Entwicklung weiter aufmerksam zu beobachten: „Wildcamping belastet Natur, Infrastruktur und Bevölkerung. Umso erfreulicher ist es, dass die landesweiten Kontrollen Wirkung zeigen.“






