Südtirols Exporte leicht rückläufig

Im zweiten Quartal 2026 erreichten die Warenexporte aus Südtirol 1.964,9 Millionen Euro. Das ist ein Rückgang von 1,1 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2025. Über das gesamte erste Halbjahr 2026 blieben die Exporte mit rund 3.840 Millionen Euro nahezu unverändert (erstes Halbjahr 2025: 3.842 Millionen Euro).
Die Ausfuhren in die EU-Staaten stiegen leicht um ein Prozent. Die Exporte in die Länder außerhalb der EU gingen dagegen um 6,1 Prozent zurück.
Unterschiedliche Entwicklung nach Ländern
Die Ausfuhren nach Deutschland sanken um 1,2 Prozent, jene nach Österreich stiegen um 10,6 Prozent. Besonders stark legten die Exporte nach Spanien zu (plus 74,9 Prozent), während jene nach Rumänien deutlich zurückgingen (minus 54,4 Prozent).
Die Ausfuhren in die europäischen Nicht-EU-Länder stiegen um 12,3 Prozent, jene in die Vereinigten Staaten sanken um 17,4 Prozent.
Metallerzeugnisse legen zu, Landwirtschaft verliert
Bei den Warengruppen stiegen die Ausfuhren von Grundmetallen und Metallerzeugnissen (ausgenommen Maschinen und Anlagen) um 14,9 Prozent. Die Exporte von Erzeugnissen der Land- und Forstwirtschaft und Fischerei gingen hingegen um 13,7 Prozent zurück.






