Obdachlose: Land schafft 235 Winterplätze

In Bozen gibt es 70 Plätze in den Winternachtquartieren und 20 Notaufnahmeplätze, dazu kommen 25 Plätze im Dormizil. Meran stellt 45 Plätze bereit, davon 25 für Frauen, sowie fünf Notaufnahmeplätze. In Brixen und Bruneck sind es jeweils 20 Plätze plus fünf Notaufnahmeplätze, in Leifers 20 Plätze.
Die Landesregierung hat in ihrer Sitzung am 11. September zudem die Leitlinien für die Aufnahme genehmigt. Darin sind die Verfahrensabläufe, die Zugangskriterien und die garantierten Leistungen festgehalten, berichtet das LPA.Â
Weitere Gebäude werden gesucht
Zusätzlich wurde das Ressort Hochbau beauftragt, in Abstimmung mit dem Sozialressort geeignete Gebäude im Landesbesitz auszumachen und dort nötigenfalls Instandsetzungsarbeiten vorzusehen. So sollen weitere zeitweilige Unterkünfte für die Wintermonate entstehen.
„Es ist unsere gesellschaftliche Aufgabe, vor allem in der kalten Jahreszeit zeitweilige Unterkünfte für jene Menschen zur Verfügung zu stellen. Dafür braucht es klare Regeln und eine gute Zusammenarbeit aller Beteiligten“, sagt Soziallandesrätin Rosmarie Pamer. Sie erinnert zugleich daran, dass die Zuständigkeit für den Bereich Obdachlosigkeit bei den Gemeinden liegt, das Land unterstütze aber durch die Finanzierung von Diensten.
Hochbaulandesrat Christian Bianchi ergänzt, man setze damit die im Vorjahr eingegangene Verpflichtung fort, landesweit neue Unterbringungsmöglichkeiten zu finden. Ziel sei ein ausgewogenes Netzwerk, das mehr Gemeinden einbezieht und so vor allem Bozen entlastet.






