Recht auf Kinderbetreuung: SPÖ spricht von „großem Schritt“

Unter den Anwesenden war auch SPÖ-Landesparteichef und Landeshauptmann-Stellvertreter Philip Wohlgemuth. Die Tiroler SPÖ sieht das neue Recht als Ergebnis einer Reihe von Maßnahmen, die seit dem Festschreiben des Vorhabens im Regierungsprogramm auf Initiative der SPÖ umgesetzt wurden.
Dazu zählen unter anderem Personal- und Ausbauoffensiven sowie der Start der Vermittlungsplattform FRIDA. Gemeinsam mit weiteren Maßnahmen soll damit die Betreuungssituation für abertausende Familien verbessert werden.
„Großer Schritt für Chancengerechtigkeit“
Die SPÖ-Sprecherin für Kinderbetreuung, Landtagsabgeordnete Claudia Hagsteiner, bezeichnet die bevorstehende Umsetzung als bedeutenden Schritt.
„Die Chance auf ein gutes Leben darf niemals davon abhängen, wessen Kind wir sind. Davon sind und waren wir als SPÖ immer überzeugt – und wir machen unsere Forderungen zur Realität“, erklärt Hagsteiner.
Das Recht auf Kinderbildung und -betreuung sei ein „großer Schritt für Chancengerechtigkeit“ und zugleich für die elterliche Wahlfreiheit. Familien sollten selbst entscheiden können, wie sie ihr Familienleben gestalten.
„Unsere Familien brauchen niemanden, der ihnen ihr Leben vorschreibt. Sondern eine Politik, die für Verbesserungen kämpft und umsetzt, damit sich das eigene Familienleben wirklich so gestalten lässt, wie’s passt“, betont die SPÖ-Abgeordnete aus dem Bezirk Kitzbühel.
SPÖ will weitere Fortschritte
Für die Sozialdemokraten ist die Umsetzung des Rechts zugleich ein Beleg dafür, dass politische Forderungen auch tatsächlich umgesetzt werden können.
„Das ist unser Anspruch als SPÖ, dafür sind wir in der Regierung und werden weiter Fortschritte vorantreiben. Für Kinder, für Familien – für alle“, so Hagsteiner.






