Tirol hilft beim gesunden Essen

„Gesundheit fängt bereits auf dem Teller an. Bei vielen Krankheitsbildern wie Herz-Kreislauf-Problemen, Typ-2-Diabetes, Übergewicht und bestimmten Krebserkrankungen spielt eine ausgewogene Ernährung eine zentrale Rolle“, informiert Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele. Die Beratung sei kostenlos und ohne Hürden zugänglich.
Der Zugang sei bewusst niederschwellig gehalten: Weder eine ärztliche Überweisung noch eine e-Card sind erforderlich, Interessierte können sich direkt an eine der Beratungsstellen wenden. Nur bei bestehenden Erkrankungen wird eine Überweisung empfohlen, damit sich die Beratung gut mit der medizinischen Behandlung abstimmen lässt, so das Land Tirol in einer Aussendung. Zusätzlich fördert das Land die Ernährungsberatungen von avomed in den Bezirken Innsbruck, Innsbruck-Land, Kitzbühel, Kufstein und Schwaz. Dort arbeiten behandelnde Ärzte und Diätologen eng zusammen. Für die Erstberatung fällt ein Selbstbehalt von zehn Euro an, für Folgeberatungen jeweils fünf Euro.
Von Diabetes bis Kinderernährung
Besonders häufig ging es im vergangenen Jahr um Adipositas, Diabetes mellitus, Magen-Darm-Beschwerden und allgemeine Hinweise zu gesunder Ernährung. Das Spektrum umfasst zudem Fruchtzuckerunverträglichkeit, erhöhtes Cholesterin, Bluthochdruck, Gicht und Kinderernährung.
„Gesundes Essen ist kein Patentrezept, das für alle Menschen gleich aussieht“, betont Hagele. Umso wichtiger sei es, auf die jeweilige Lebenssituation und die gesundheitlichen Bedürfnisse zu schauen. Ernährung spiele nicht nur in der Vorsorge eine Rolle, sondern könne auch eine laufende Therapie unterstützen.
Beratung gibt es auch bei den Frauengesundheitsstraßen des Landes, die im Oktober und November in allen Tiroler Bezirken Station machen. Dort geht es unter anderem um die Rolle der Ernährung in der Menopause und bei Endometriose.






