Mehr Geld für Beschäftigte im öffentlichen Dienst

Statt Inflationsausgleichszahlungen erst im Zuge von Vertragsverhandlungen vorzunehmen, sollen die Gehälter künftig jährlich angepasst werden. Davon profitieren unter anderem Beschäftigte der Landesverwaltung und Gemeinden, des Sanitätsbetriebs und der Seniorenwohnheime sowie Lehrpersonen und Mitarbeitende an den Schulen.
Für die Jahre 2026 bis 2028 stellt das Land insgesamt 262 Millionen Euro bereit. Vorgesehen sind 53 Millionen Euro im Jahr 2026, 77 Millionen Euro 2027 und 132 Millionen Euro 2028. Das Grundgehalt soll dadurch, ausgehend vom Stand am 1. Jänner 2025, nach drei Jahren um insgesamt 5,28 Prozent steigen.
Ab 2028 soll das Modell dauerhaft gelten. Die jährliche Anpassung orientiert sich dabei zu festgelegten Anteilen an der erwarteten Inflation. Anschließend soll nur noch über mögliche Abweichungen zwischen der prognostizierten und der tatsächlichen Teuerung verhandelt werden.
Landeshauptmann Arno Kompatscher spricht von einem verlässlicheren System, das dem Kaufkraftverlust frühzeitig entgegenwirken soll. Personallandesrätin Magdalena Amhof bezeichnet die Umstellung von Einmalzahlungen auf regelmäßige strukturelle Anpassungen als Paradigmenwechsel. Mit dem Beschluss können nun die weiteren Vertragsverhandlungen und gesetzlich vorgesehenen Prüfungen eingeleitet werden.
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