Gröden: Regensburger Hütte wird komplett neu gebaut

Die historische Schutzhütte liegt auf 2.040 Metern Meereshöhe im Naturpark Puez-Geisler und befindet sich im Eigentum des Landes Südtirol.
Sanierung laut Prüfungen nicht sinnvoll
Technische Untersuchungen im Auftrag des Landes haben laut Landesregierung erhebliche statische und brandschutztechnische Mängel an den bestehenden Gebäuden festgestellt. Zudem würden diese nicht mehr den geltenden Vorschriften entsprechen.
Eine umfassende Sanierung sei nach den durchgeführten Analysen weder technisch noch wirtschaftlich tragbar. Deshalb sollen die bestehenden Gebäude abgebrochen und durch ein neues, kompaktes Gebäude ersetzt werden.
„Der Eingriff sieht eine Gesamtinvestition von 10,45 Millionen Euro vor und wird es ermöglichen, die Struktur hinsichtlich Sicherheit, Umweltverträglichkeit und Funktionalität auf einen modernen Standard zu bringen“, erklärt Hochbau- und Vermögenslandesrat Christian Bianchi.
79 Schlafplätze geplant
Der Neubau soll überwiegend in Holzbauweise entstehen. Die Architektur soll dabei die traditionelle Gestaltung von Almhütten neu interpretieren. Gleichzeitig sind nachhaltige Energiesysteme vorgesehen. Dazu gehören unter anderem eine Photovoltaikanlage und eine Pelletheizung.
Im neuen Gebäude sollen insgesamt 79 Schlafplätze geschaffen werden. Hinzu kommen rund 308 Quadratmeter an Nebenflächen.
Bianchi betont, dass mit dem Neubau der historische und landschaftliche Wert des alpinen Stützpunkts erhalten bleiben soll. Gleichzeitig solle die Hütte wieder vollständig funktionstüchtig werden und auch künftig genutzt werden können.
Mit der Genehmigung des Raumprogramms sind laut Landesregierung die nächsten Planungs- und Umsetzungsschritte eingeleitet worden. Die Finanzierung des gesamten Projekts soll über bereits im Landeshaushalt verfügbare Mittel erfolgen.






