Erst eine SMS, dann der falsche Bankmitarbeiter

Ende August bekam eine Einheimische eine SMS mit einem Link, über den sie angeblich ihren FinanzOnline-Zugang registrieren sollte. Weil sie tatsächlich Zugangsdaten beantragt hatte und noch darauf wartete, schöpfte sie keinen Verdacht. Sie öffnete den Link und trug in einem Formular persönliche Daten und ihre Bankverbindung ein.
Damit hatten die Betrüger offenbar, was sie brauchten. Am Freitag klingelte das Telefon der Frau. Am anderen Ende meldete sich ein Mann, der sich als Bankmitarbeiter ausgab. Er behauptete, das Konto der 53-Jährigen sei gehackt worden und müsse dringend gesperrt werden.
Um den Vorgang angeblich abzusichern, brachte der Unbekannte die Frau dazu, ihm mehrere Bestätigungscodes für Überweisungen zu nennen. Einen davon nutzte er tatsächlich: Damit überwies er einen niedrigen vierstelligen Betrag vom Konto der Frau auf ein fremdes Konto. Die Polizeiinspektion Pfunds hat die Ermittlungen aufgenommen.






