von ih 06.09.2026 09:41 Uhr

Demenz betrifft immer mehr Menschen

Demenz wird zu einer wachsenden gesellschaftlichen Herausforderung. Rund 13.700 Menschen in Tirol leben derzeit mit einer Demenzerkrankung. Prognosen zufolge könnte sich diese Zahl bis 2050 verdoppeln. Die Koordinationsstelle Demenz Tirol am Landesinstitut für Integrierte Versorgung (LIV) will Betroffene und Angehörige mit Information, Beratung und einem Netzwerk an Unterstützungsangeboten begleiten.

Demenz- und Alzheimererkrankungen kommen durch die zunehmend älter werdende Bevölkerung immer häufiger vor. - Foto: Pexels)

Demenz kann sich auf sehr unterschiedliche Weise äußern und neben Gedächtnis und kognitiven Fähigkeiten auch den Alltag sowie die psychische und körperliche Gesundheit beeinträchtigen. Fachleute raten deshalb zu einer möglichst frühen Abklärung.

Auch Prävention spielt eine wichtige Rolle: Bewegung, soziale Kontakte, geistige Aktivität, ausgewogene Ernährung, der Verzicht auf das Rauchen sowie die Behandlung von Bluthochdruck und Hör- und Sehstörungen können das Risiko beeinflussen.

Eine Übersicht über Hilfsangebote in den Tiroler Bezirken bietet die Koordinationsstelle unter www.demenz-tirol.at. Dazu zählen unter anderem Selbsthilfegruppen, mobile Betreuung, Tageszentren, Therapien und Beratung für Angehörige.

Im Herbst finden zudem kostenlose „Praxistage Demenz“ statt. Der erste Termin ist am 17. Oktober von 9 bis 16 Uhr im Medicubus in St. Johann in Tirol, ein weiterer folgt am 5. November von 9.30 bis 17 Uhr an der UMIT Tirol in Hall. Geboten werden Vorträge, Workshops und persönliche Beratung.

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