Nach langen Verhandlungen: Einigung um Tertiarkloster in Kaltern

Der ausgehandelte Kompromiss sieht vor, dass die Südtiroler Vinzenzgemeinschaft im Haupthaus des bisherigen Tertiarklosters ein „Vinzihaus der Solidarität“ verwirklichen kann. Damit kommt man dem Wunsch der Verkäuferinnen entgegen.
Im Gegenzug wird die Gemeinde Kaltern das Vorkaufsrecht für das Haupthaus nicht ausüben.
Gleichzeitig verkauft die Südtiroler Vinzenzgemeinschaft die zwölf Wohnungen im angrenzenden Zubau, dem sogenannten „Haus Elisabeth“, an die Gemeinde Kaltern.
Wohnungen für Senioren und Frauen in Not
Mit der Vereinbarung sollen beide Seiten ihre sozialen Pläne auf dem Areal verwirklichen können. Die Vinzenzgemeinschaft will das Haupthaus für das geplante „Vinzihaus der Solidarität“ nutzen.
Die Gemeinde Kaltern plant hingegen Wohnungen für Senioren sowie Wohnungen für Frauen in Not. Besonders das „Haus Elisabeth“ würde sich nach Angaben der Beteiligten für diesen Zweck eignen. Als Vorteil wird dabei auch die räumliche Nähe zum bestehenden Altenheim genannt.
Der Kompromiss steht laut den Beteiligten sowohl im Einklang mit dem Statut der Südtiroler Vinzenzgemeinschaft als auch mit den politischen Zielen der Marktgemeinde Kaltern.
Noch müssen die Gremien zustimmen
Die Einigung wurde auch von der bisherigen Eigentümerin, der Kongregation der Tertiarschwestern, gutgeheißen.
Damit der ausgehandelte Kompromiss tatsächlich wirksam wird, ist allerdings noch die Zustimmung der zuständigen Gremien erforderlich. Auf Seiten der Gemeinde muss der Gemeinderat den Vorschlag genehmigen. Bei der Südtiroler Vinzenzgemeinschaft muss die Vollversammlung darüber entscheiden.
Erst nach diesen Genehmigungen kann die vereinbarte Lösung umgesetzt werden.






