von ih 04.09.2026 17:01 Uhr

Industrie und Hochschulen wollen Gesamttiroler Innovationsraum stärken

Erstmals haben sich in Innsbruck die Spitzen von Industrieverbänden und Hochschulen aus allen Tiroler Landesteilen zu einem gemeinsamen Austausch getroffen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Forschungsergebnisse schneller in konkrete Anwendungen für die Wirtschaft überführt werden können.

Foto: Industriellenvereinigung Tirol / Schreier

Vertreter der Industriellenvereinigung Tirol, des Unternehmerverbandes Südtirol und der Confindustria Trento kamen mit den Rektoren von sieben Universitäten und Hochschulen zusammen.

Beteiligt waren unter anderem die Universität Innsbruck, die Medizinische Universität Innsbruck, die UMIT Tirol, die Freie Universität Bozen, die Universität Trient, das Management Center Innsbruck und die Hochschule Kufstein Tirol.

Diskutiert wurden bestehende Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sowie Möglichkeiten, erfolgreiche Modelle künftig auf die gesamte Europaregion Tirol auszuweiten. Dabei ging es um Forschungs- und Innovationsprojekte, Wissens- und Technologietransfer, gemeinsame Bildungsangebote und die Sicherung von Fachkräften.

Gesamttiroler Zusammenarbeit ausbauen

Ziel ist ein stärker vernetzter Gesamttiroler Innovationsraum, in dem die Kompetenzen der drei Landesteile gebündelt werden.

Forschung und Unternehmen sollen enger zusammenarbeiten, damit aus wissenschaftlichen Erkenntnissen schneller neue Technologien, Produkte und industrielle Anwendungen entstehen. Die Europaregion Tirol verfügt bereits über zahlreiche landesübergreifende Forschungsinitiativen und Förderprogramme.

Die drei Industrieverbände wollen den begonnenen Dialog fortsetzen und die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Unternehmen auf Gesamttiroler Ebene weiter ausbauen.

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