Defekte Aufzüge: Jetzt wird an zwei Bahnhöfen gehandelt

Die Aufzüge an beiden Bahnhöfen hatten in der Vergangenheit wiederholt für Probleme gesorgt. Ausfälle führten immer wieder zu Ärger bei den Fahrgästen. Mit dem Austausch der Anlagen soll sich die Situation nun dauerhaft verbessern.
Arbeiten starten im September
In Brixen beginnen die Arbeiten am 6. September und sollen voraussichtlich am 12. Oktober abgeschlossen werden.
Am Bahnhof Percha-Kronplatz ist der Start für den 21. September vorgesehen. Dort sollen die Arbeiten bis Mitte November dauern.
Die Zeiträume wurden laut Mobilitätsressort bewusst gewählt, um die Auswirkungen auf die Fahrgäste möglichst gering zu halten. In Brixen wurde zunächst die Hauptreisezeit abgewartet, in der besonders viele Menschen mit Fahrrädern und schwerem Gepäck unterwegs sind. Auch in Percha-Kronplatz wurde der Beginn so angesetzt, dass Zeiten mit besonders hohem Fahrgastaufkommen möglichst vermieden werden.
Trägerdienst während der Bauarbeiten
Während der jeweiligen Bauphase stehen die betroffenen Aufzüge nicht zur Verfügung. Damit die Einschränkungen für die Reisenden möglichst gering bleiben, organisiert RFI einen Trägerdienst vor Ort.
Dieser soll Fahrgäste unter anderem beim Transport ihres Gepäcks und beim Erreichen der Bahnsteige unterstützen.
Alfreider: „Auf einen Aufzug muss Verlass sein“
Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider bezeichnet den Austausch als wichtigen Schritt. Gerade für ältere Menschen, Familien mit Kinderwagen, Reisende mit Gepäck und Menschen mit eingeschränkter Mobilität sei die zuverlässige Funktion der Aufzüge besonders wichtig.
„Wir wissen, dass die Aufzüge an unseren Bahnhöfen immer wieder Anlass zu berechtigter Kritik gegeben haben. Gerade für ältere Menschen, Familien mit Kinderwagen, Reisende mit Gepäck und Menschen mit eingeschränkter Mobilität muss auf einen Aufzug Verlass sein“, sagt Alfreider.
Entscheidend sei für ihn, dass die Zuverlässigkeit der Anlagen nach dem Austausch spürbar steigt.
Das Mobilitätsressort steht nach eigenen Angaben weiterhin in engem Austausch mit RFI. In den vergangenen Monaten seien Störungen bereits häufiger schneller behoben worden. Mit der Erneuerung soll die Verfügbarkeit der Aufzüge nun auch langfristig verbessert werden.
„Es geht nicht nur darum, Störungen möglichst schnell zu beheben. Wir müssen dort investieren, wo Anlagen dauerhaft nicht die notwendige Zuverlässigkeit bieten“, betont Alfreider. Die Zusammenarbeit mit RFI sei dabei wichtig, damit Probleme offen angesprochen und konkrete Verbesserungen umgesetzt werden könnten.
Zusätzliche Hinweise an den Bahnhöfen sollen die Fahrgäste über die Bauarbeiten und die vorübergehende Nichtverfügbarkeit der Aufzüge informieren.






