von mmh 01.09.2026 12:39 Uhr

Innsbrucker Hauptbahnhof wird zum Sicherheits-Brennpunkt

Der Innsbrucker Hauptbahnhof steht erneut im Mittelpunkt einer Sicherheitsdebatte. FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger verweist auf Zahlen des Innenministeriums, wonach die Zahl der Delikte dort im Jahr 2024 deutlich gestiegen ist.

Hauptbahnhof Innsbruck - Foto: Tiia Monto / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)

Der Innsbrucker Hauptbahnhof gilt aus Sicht der Tiroler FPÖ seit Jahren als besonderer Brennpunkt in Sicherheitsfragen. Nun sorgt ein Bericht über das Sicherheitsgefühl von Frauen am Bahnhof erneut für Diskussionen. FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger sieht darin eine Bestätigung der bestehenden Problematik.

Abwerzger verweist dabei insbesondere auf eine parlamentarische Anfragebeantwortung von Innenminister Gerhard Karner aus dem Jahr 2025 zur Sicherheit im öffentlichen Verkehr in Tirol. Darin wird der Innsbrucker Hauptbahnhof laut FPÖ ausdrücklich als „Brennpunkt“ der polizeilichen Arbeit bezeichnet.

Deutlicher Anstieg bei den Delikten

Besonders auffällig ist laut den vom Innenministerium genannten Zahlen die Entwicklung im Jahr 2024. Gegenüber dem Vorjahr verzeichnete die Polizei am Innsbrucker Verkehrsknotenpunkt 49 Prozent mehr Delikte.

Für Abwerzger zeigt sich darin eine Entwicklung, die auch von der Bevölkerung wahrgenommen werde. Der Hauptbahnhof sei seit Jahren ein sicherheitspolitisches Nadelöhr. Auch zahlreiche Medienberichte hätten wiederholt auf die Situation hingewiesen.

Kritik an neuem Dienstzeitmodell

Gleichzeitig kritisiert der FPÖ-Landesparteiobmann die aktuellen Entwicklungen innerhalb des Innenministeriums. Besonders bedenklich sei aus seiner Sicht, dass ein neues Dienstzeitmodell intern für erhebliche Unsicherheit bei den Beamten sorge.

Während am Innsbrucker Hauptbahnhof aus Sicht der FPÖ mehr Sicherheit notwendig sei, dürfe gleichzeitig bei den Ressourcen für die öffentliche Sicherheit nicht gespart werden.

Abwerzgers Forderung fällt entsprechend deutlich aus: Es brauche mehr Investitionen in die öffentliche Sicherheit. „Kein Cent darf hier eingespart werden“, betont der FPÖ-Landesparteiobmann.

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