Tödlicher Alpinunfall: 58-jährige Südtirolerin von Felsbrocken erfasst

Am 26. August waren vier befreundete Südtiroler Bergsteiger – drei Frauen und ein Mann – über die Ostflanke der Hohen Wand unterwegs. Der Gipfel liegt auf 3.289 Metern Höhe.
Gegen 14.55 Uhr stieg die Gruppe auf etwa 2.900 Metern Seehöhe in Richtung Stampflkees ab. Eine 68-Jährige ging dabei voraus.
Etwa zehn Meter vor dem Erreichen des Stampflkees gerieten plötzlich Steine und Felsen unter der Alpinistin in Bewegung. Ein Felsbrocken erfasste die Frau und riss sie rund zehn Meter bis zum Stampflkees mit.
Begleiter leisten Erste Hilfe
Die drei Begleiter stiegen sofort zur Verunglückten ab und leisteten Erste Hilfe. Gleichzeitig setzten sie einen Notruf ab.
Dieser ging bei der Landesnotrufzentrale Südtirol ein. Daraufhin wurden die Finanzwache Sterzing und die Bergrettung verständigt.
Die alarmierten Einsatzkräfte der Bergrettung Südtirol wurden mit einem Notarzthubschrauber zur Unfallstelle gebracht und übernahmen dort die weitere Versorgung der Schwerverletzten.
Jede Hilfe kommt zu spät
Für die 58-Jährige kam jedoch jede Hilfe zu spät. Sie erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen.
Im Zuge des Einsatzes wurde festgestellt, dass sich die Unfallstelle auf Nordtiroler Gebiet befindet. Daraufhin wurde die Leitstelle Tirol informiert.
Die weiteren Ermittlungen sowie die Bergung der Verstorbenen wurden anschließend von den österreichischen Behörden übernommen.






