von mmh 27.08.2026 17:36 Uhr

Schock in Brandenburg: Zwei Tote nach Gewalttat auf Schulcampus

Schock an einer Privatschule in Brandenburg: Bei einem gewaltsamen Vorfall sind am Donnerstag zwei Menschen ums Leben gekommen. Wie die Bild berichtet nahm die Polizei einen 19-Jährigen fest, der die 18-jährige Schülerin offenbar aus einer früheren Beziehung kannte.

APA/dpa

Der Vorfall ereignete sich am frühen Donnerstagnachmittag auf dem Gelände der Docemus-Privatschule in Gosen-Neu Zittau, einer Gemeinde mit rund 3.500 Einwohnern in Brandenburg. Gegen 13.45 Uhr alarmierten mehrere Notrufe die Einsatzkräfte, wie die „Märkische Allgemeine“ berichtet. In der Folge sicherten bewaffnete Polizeikräfte den gesamten Campus, zahlreiche Einsatzfahrzeuge rückten an. Die Polizei Brandenburg bestätigte gegen 15.30 Uhr, den Tatort abzusichern.

Opfer waren Schülerin und ein einschreitender Mann

Nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa kamen bei dem Vorfall zwei Menschen ums Leben: eine 18-jährige Schülerin sowie ein 30-jähriger Mann. Letzterer soll laut „Märkischer Allgemeiner“ gestorben sein, als er versuchte, den mutmaßlichen Täter zu stoppen.

Die Polizei nahm im Zuge der Ermittlungen einen 19-Jährigen vorläufig fest – bei ihm soll es sich um den ehemaligen Freund der getöteten Schülerin handeln. Ob er selbst aktuell die Schule besucht oder früher dort Schüler war, ist bislang nicht geklärt. Auch der genaue Tathergang liegt noch im Dunkeln. Die „Märkische Onlinezeitung“ berichtet allerdings von einem Messerangriff. Von offizieller Seite gab es zu den Hintergründen bislang keine Stellungnahme.

Einsatz läuft weiter, Gefahr laut Polizei gebannt

Auf dem Schulgelände dauert der Großeinsatz an. Neben zahlreichen Polizeikräften sind auch Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort, zusätzlich wurden zwei Rettungshubschrauber angefordert. Während die Einsatzkräfte den Campus weiträumig absichern und Spuren sichern, geht die Polizei nach der Festnahme des Tatverdächtigen mittlerweile davon aus, dass für Schüler und Lehrpersonal keine weitere Gefahr mehr besteht. Das Gelände bleibt dennoch bis auf Weiteres abgesperrt.

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