Sturzflut im Himalaya spült Dörfer weg

Rettungskräfte sowie Polizei und Militär seien auf dem Weg in die Katastrophenregion, teilte Ministerpräsident Balendra Shah mit. Aus dem benachbarten Tibet wurde ein Erdrutsch gemeldet.
Laut der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua könnten Menschen verschüttet worden sein. Straßen-, Kommunikations- und Stromverbindungen in dem Gebiet nahe der Grenze zu Nepal seien unterbrochen worden.
Auch Tibet betroffen
In Tibet wurden die Anrainer des Flusses Bhote Koshi aufgerufen, äußerste Vorsicht walten zu lassen und sich in höher gelegene Gebiete in Sicherheit zu bringen. Die genaue Ursache für die plötzlichen Überschwemmungen war zunächst unklar.
Im vergangenen Jahr waren durch eine Sturzflut an dem Fluss mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Damals wurde auch die für Handel und Transport wichtige „Freundschaftsbrücke“ zwischen Nepal und China weggerissen. Als Auslöser wurde später von einer regionalen Klimabeobachtungsstelle das Auslaufen eines Gletschersees in Tibet ausgemacht.
apa






