von mmh 25.08.2026 17:03 Uhr

Brennerbasistunnel: „Wilma“ schafft den Durchbruch

Beim Brennerbasistunnel ist ein wichtiger Meilenstein erreicht: Die westliche Hauptröhre ist auf ihrer gesamten Länge von 55 Kilometern fertiggestellt. Damit besteht erstmals eine durchgehende Tunnelverbindung von Innsbruck bis Franzensfeste.

(Foto: BBT)

Am Dienstag, 25. August 2026, hat die Tunnelbohrmaschine „Wilma“ den entscheidenden Durchschlag geschafft. Damit sind die bislang einzelnen Tunnelabschnitte zwischen der Sillschlucht bei Innsbruck und Franzensfeste zu einer durchgehenden Hauptröhre verbunden.

Die Fertigstellung wird sowohl in Südtirol als auch im Bundesland Tirol als bedeutender Schritt beim Bau des Brennerbasistunnels gewertet.

„Grenzen überwinden und Menschen verbinden“

Landeshauptmann Arno Kompatscher spricht von einem weiteren wichtigen Meilenstein des europäischen Großprojekts.

„Der Durchbruch ist ein weiterer wichtiger Meilenstein in diesem europäischen Großprojekt, das Grenzen überwindet und Menschen verbindet und gerade deshalb für unsere Europaregion von großer Bedeutung ist“, erklärt Kompatscher.

Auch Mobilitäts- und Infrastrukturlandesrat Daniel Alfreider sieht in der Fertigstellung einen entscheidenden Fortschritt für den künftigen Bahnverkehr über den Brenner.

  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter feiern die Fertigstellung der westlichen Hauptröhre des Brennerbasistunnels. Mit dabei war auch Helga Morandell (Dritte von links), Namensgeberin der Tunnelbohrmaschine "Wilma". (Foto: BBT)
  • Tunnelbohrmaschine "Wilma" beim Durchschlag der westlichen Hauptröhre des Brennerbasistunnels. (Foto: BBT)
  • Mobilitäts- und Infrastrukturlandesrat Daniel Alfreider bei einem Lokalaugenschein im betreffenden Tunnelabschnitt. (Foto: LPA/Ressort Infrastrukturen und Mobilität)

Schritt zum „Digital Green Corridor“

„Mit der Fertigstellung der ersten Hauptröhre des BBT machen wir einen entscheidenden Schritt in Richtung Brenner Digital Green Corridor“, betont Alfreider.

Mehr Kapazität, mehr Züge und eine stärkere Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene würden einen konkreten Nutzen für Südtirol, Tirol und die gesamte europäische Brennerachse bringen, so der Landesrat.

Gleichzeitig würdigte Alfreider die Arbeit der zahlreichen am Projekt beteiligten Menschen: „Ein Ergebnis, das durch die Arbeit Tausender Menschen möglich geworden ist, denen heute unser Dank gilt.“

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