Bagger kämpfen gegen Geröllmassen im Gsiesertal

Zwischen 20.00 und 20.30 Uhr fielen am Montag, 24. August, in St. Martin und St. Magdalena rund 50 Liter Regen pro Quadratmeter. Zusätzlich ging Hagel nieder.
Murgang staut Pidigbach auf
Die starken Niederschläge führten zu einem Murgang im Weiderbach, der bis in den Talbach reichte. Auch der Pidigbach wurde von den Wassermassen und dem Geschiebematerial betroffen und aufgestaut.
„Dabei wurde eine Brücke mitgerissen, die andere Brücke drohte zu verklausen“, berichtet Michael Baumgartner, Direktor des Amts für Wildbach- und Lawinenverbauung Ost.
Auch mehrere Seitengräben zwischen dem Weidenbach und St. Martin waren betroffen. Im Finsterbach und im Risterbach füllten sich die Rückhaltebecken mit erheblichem Geschiebematerial.
Rodelbahn vermurt – Almen nicht erreichbar
In St. Magdalena führte der Tscharnietbach ebenfalls zu Schäden. Die Rodelbahn wurde vermurt. Von den Almen ausgehend lagerten sich größere Mengen Material ab, wodurch diese derzeit nicht erreichbar sind.
Bagger im Einsatz
Die Aufräumarbeiten haben bereits am Montagabend begonnen. Die Wildbachverbauung ist unter der Leitung von Vorarbeiter Armin Oberarzbacher mit einem Trupp und mehreren Baggern im Einsatz.
Ausgehend vom Pidigbach wird das vermurte Gelände geräumt und gleichzeitig gesichert. Bauleiter Thomas Gamper berichtet über die laufenden Arbeiten.
Zusätzlich sind Mitarbeiter des Landesforstdienstes sowie die Freiwilligen Feuerwehren des Tales im Einsatz. Sie helfen dabei, die betroffenen Bereiche zu räumen und die Erreichbarkeit der Almen wiederherzustellen.






