Wolfspolitik: „Realismus statt Romantik“

In Tirol wurden heuer bereits zehn von 31 festgestellten Wölfen abgeschossen, berichtet die FPÖ in einer Aussendung. Für Abwerzger ein Beleg, dass die Politik der aktiven Entnahme funktioniert: „Die von uns initiierten und mitgetragenen Beschlüsse im Landtag zur aktiven Entnahme von Risikowölfen zeigen offenbar Wirkung. Wir waren maßgeblich daran beteiligt, dass endlich strengere Maßnahmen gekommen sind.“
Nach der „über zehn Jahre andauernden ÖVP/Grünen-Wolfsromantik“ sei nun eine realistische Einschätzung gegeben, so der FPÖ-Chef, der sich voll und ganz zu einem aktiven Wolfsmanagement und dem Schutz der heimischen Alm- und Landwirtschaft bekennt.
Herdenschutz sei in einer alpinen und stark bewirtschafteten Region mit ihren hunderten Hoch- und Niederalmen schlicht zu teuer, argumentiert Abwerzger. Es sei nicht einzusehen, dass der Steuerzahler Millionen zahlen solle, „damit ein paar Wölfe frei auf der Alm spazieren gehen können“. Die aktive Entnahme schütze die Almen und die Nutztiere der Bauern. Genau das sei notwendig, um die Almwirtschaft in Tirol langfristig zu sichern.
„Wer behauptet, Abschüsse würden nichts bringen, ignoriert die Realität auf den Almen“, so Abwerzger. „Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Die strengeren Vorgaben wirken. Wir werden weiterhin dafür sorgen, dass der Schutz der Menschen, der Bauern und ihrer Tiere Vorrang vor ideologischer Romantik hat.“






