Top-Job statt Landesregierung?

Haselwanter-Schneider kritisiert, dass Mair während ihrer Tätigkeit in der Landesregierung bereits ihre berufliche Zukunft plane und sich gleichzeitig um einen Top-Job bewerbe. Dies zeuge von mangelndem politischen Anstand und Verantwortungsbewusstsein, so die Oppositionspolitikerin.
Die Liste Fritz sieht darin zudem ein Beispiel für eine aus ihrer Sicht problematische Postenbesetzungspolitik der Tiroler ÖVP. Als weiteren Fall nennt Haselwanter-Schneider den früheren ÖVP-Landesrat Johannes Tratter, der nach seinem Ausscheiden aus der Landesregierung Geschäftsführer der landeseigenen Neuen Heimat Tirol wurde.
Top-Positionen im öffentlichen Bereich müssten nach Qualifikation und Leistung vergeben werden und dürften nicht von Parteibuch oder politischen Netzwerken abhängen, fordert Haselwanter-Schneider. Die Liste Fritz werde solche Vorgänge auch künftig kritisch begleiten.






