Süd-Tiroler Freiheit stellt sich hinter das Unterland

Nach Ansicht der STF seien die beiden Gebiete historisch, kulturell und wirtschaftlich eng miteinander verbunden. Eine Neuziehung der Wahlkreisgrenzen könne den politischen Einfluss der deutschen Sprachgruppe im südlichen Wahlkreis weiter schwächen. Änderungen am Wahlrecht dürften daher nicht dazu führen, dass die deutsche Sprachgruppe schlechter gestellt werde, betont die Bezirksgruppe.
Auch aus autonomiepolitischer Sicht sieht die Süd-Tiroler Freiheit offene Fragen. Sie verweist auf die Einschätzung von Experten, wonach Änderungen an der Paketmaßnahme 111 und am Staatsgesetz zum Senatswahlkreis Bozen-Unterland im Sinne der Streitbeilegungserklärung nur im Einvernehmen zwischen Österreich und Italien möglich seien.
Die Bezirksgruppe der Süd-Tiroler Freiheit im Burggrafenamt fordert deshalb, die Interessen des Unterlandes bei der geplanten Wahlrechtsreform zu berücksichtigen. „Wir stehen zum Unterland. Wir stehen zu den Menschen im Unterland“, heißt es in der Stellungnahme.






