„Beim Wahlkreis darf SVP ihre Grundsätze nicht aufgeben“

Thomas Widmann erinnert daran, dass die SVP über Jahrzehnte darauf hingearbeitet habe, möglichst viele Südtiroler Vertreter nach Rom zu bringen. Dabei sei es auch darum gegangen, die politische Vertretung der deutschen und ladinischen Sprachgruppe zu sichern.
Als Beispiel nennt Widmann den ehemaligen Senator Oskar Peterlini. Dieser wurde im Wahlkreis Bozen-Unterland mehrfach gewählt und setzte sich anschließend als Vorsitzender der Autonomiegruppe im Senat für die Interessen Südtirols ein. Besonders bei knappen Mehrheiten habe seine Stimme für die Autonomie eine wichtige Rolle gespielt.
Eine Änderung der bisherigen Voraussetzungen sieht Widmann deshalb kritisch. Die SVP dürfe kurzfristige parteipolitische Interessen nicht über ihre langjährige Strategie stellen. Er stellt sich ausdrücklich hinter Peterlinis Forderung, die geplante Änderung rückgängig zu machen.
„Beim Wahlkreis Unterland sollte die SVP zu ihren eigenen Grundsätzen stehen“, fordert Widmann. Was über Jahrzehnte richtig gewesen sei, dürfe nicht aus parteipolitischem Kalkül plötzlich falsch sein.






