Bauen wird einfacher: Tirol will Vorschriften und Kosten reduzieren

Für WK-Präsidentin Barbara Thaler ist der Beschluss ein wichtiger Schritt. Die Wirtschaftskammer habe seit Jahren auf weniger Bürokratie und kostentreibende Vorschriften im Bauwesen gedrängt.
„Was am Schreibtisch wie eine einzelne Vorschrift aussieht, kann sich auf der Baustelle schnell zu erheblichen Mehrkosten summieren“, erklärt Thaler. Es sei daher richtig und notwendig, bestehende Vorgaben zu überprüfen und dort anzusetzen, wo Verfahren vereinfacht und Kosten reduziert werden können.
Weitere Vorschläge sollen folgen
Das 15-Punkte-Paket sei aus Sicht der Wirtschaftskammer allerdings erst der Anfang. Die WK Tirol will weitere Erfahrungen und Probleme aus der betrieblichen Praxis an die Landesregierung herantragen.
„Die Praxis zeigt am schnellsten, wo Vorschriften unnötig Zeit und Geld kosten. Genau dieses Wissen unserer Betriebe wollen wir einbringen und dem Land weitere konkrete Vorschläge auf den Tisch legen“, so Thaler.
Änderungen sollen noch heuer beschlossen werden
Mit dem Beschluss der Landesregierung ist die Arbeit noch nicht abgeschlossen. Nun sollen die zuständigen Fachabteilungen die notwendigen gesetzlichen Änderungen ausarbeiten. Nach den Plänen des Landes sollen die Anpassungen noch heuer dem Tiroler Landtag zur Beschlussfassung vorgelegt werden.
Für Thaler wird entscheidend sein, dass die angekündigten Erleichterungen tatsächlich spürbar werden. Schnellere Verfahren, weniger unnötige Vorgaben und geringere laufende Kosten würden nicht nur private Bauherren und Wohnbauträger entlasten, sondern auch Betriebe und Mieter.
„Genau dort muss Entbürokratisierung spürbar werden“, betont die WK-Präsidentin.






