von mmh 10.08.2026 12:41 Uhr

Nach Landtagswahl: FPÖ will MCI-Projekt komplett neu denken

Die Diskussion um den künftigen Standort des Management Center Innsbruck (MCI) sorgt weiterhin für Kritik. FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger bezeichnet die aktuelle Lösung rund um die ehemalige Hauptpost in Innsbruck als „bildungspolitischen Supergau“ und fordert nach den kommenden Landtagswahlen einen neuen Anlauf für einen MCI-Neubau.

Bild: APA/EXPA/JOHANN GRODER

Nach Ansicht Abwerzgers sei die Adaptierung der ehemaligen Hauptpost, die künftig als Standort des MCI dienen soll, eine Verschwendung von Steuergeld. Einen nennenswerten Mehrwert sieht der FPÖ-Landesparteiobmann darin nicht.

Für die Entwicklung des Bildungsstandortes Tirol macht Abwerzger insbesondere die ÖVP und SPÖ verantwortlich. Als Hauptverursacher der aktuellen Probleme nennt er Landeshauptmann Anton Mattle sowie dessen Stellvertreter Philipp Wohlgemuth und dessen Vorgänger Georg Dornauer.

Vorwurf gegen frühere Landesregierung

Dornauer habe den ursprünglich geplanten Neubau des MCI gestoppt und damit letztlich zu dessen Ende geführt, kritisiert Abwerzger. Gleichzeitig werde aus seiner Sicht die UMIT stärker gefördert, während das MCI nicht ausreichend unterstützt werde.

Die Diskussion um den Ausbau beziehungsweise Neubau des Management Center Innsbruck zieht sich laut Abwerzger bereits seit knapp 20 Jahren. Für ihn steht deshalb fest: „Die Causa MCI ist und bleibt ein bildungspolitischer Supergau.“

FPÖ will nach Landtagswahl neuen Anlauf

Trotz seiner grundsätzlichen Kritik sieht Abwerzger eine Möglichkeit, die derzeitige Lösung noch einmal zu hinterfragen. Nach den kommenden Landtagswahlen könnten die politischen Karten neu gemischt werden.

„Jedenfalls muss dieses fragwürdige ‚Hauptpost Paket‘ wieder aufgeschnürt werden“, fordert der FPÖ-Landesparteiobmann. Damit wäre aus seiner Sicht die Chance gegeben, einen „Neubau Neu“ für das MCI anzudenken.

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