von mmh 10.08.2026 12:17 Uhr

Hitzschlag: Bei diesen Symptomen muss sofort gehandelt werden

Die anhaltend hohen Temperaturen können für den Körper zur Belastung werden. Besonders ältere Menschen, Säuglinge und Kleinkinder, Personen mit chronischen Erkrankungen sowie Menschen, die im Freien arbeiten oder sich körperlich stark anstrengen, sind gefährdet.

APA/dpa

Das Ressort Gesundheitsvorsorge und Gesundheit informiert deshalb darüber, wie hitzebedingte Beschwerden erkannt werden und wann schnelles Handeln notwendig ist.

„Die meisten hitzebedingten Gesundheitsprobleme lassen sich durch einfache Vorsorgemaßnahmen vermeiden. Gleichzeitig ist es wichtig, Warnsignale des Körpers ernst zu nehmen und im Notfall rasch zu handeln. Das kann Leben retten“, betont Gesundheitslandesrat Hubert Messner.

Bei Hitzeerschöpfung richtig handeln

Eine häufige Folge großer Hitze ist die Hitzeerschöpfung. Sie kann sich unter anderem durch starke Schweißbildung, Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwäche, Muskelkrämpfe oder Kreislaufprobleme bemerkbar machen.

Betroffene sollten sofort an einen kühlen Ort gebracht werden und sich ausruhen. Außerdem sollten sie ausreichend trinken. Lockere Kleidung, kühle Umschläge oder eine kühle Dusche können zusätzlich helfen.

Hitzschlag ist ein medizinischer Notfall

Deutlich gefährlicher ist ein Hitzschlag. Zu den Warnzeichen zählen Verwirrtheit, Bewusstseins- oder Sprachstörungen, Krampfanfälle, Ohnmacht sowie eine Körpertemperatur von mehr als 40 Grad Celsius.

In diesem Fall muss sofort der Notruf 112 verständigt werden.

Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte sollte die betroffene Person an einen schattigen oder möglichst kühlen Ort gebracht werden. Enge oder nicht notwendige Kleidung sollte gelockert oder entfernt werden.

Zusätzlich soll der Körper mit kühlem Wasser, feuchten Tüchern oder Kühlpacks heruntergekühlt werden. Besonders geeignet sind dabei Nacken, Achseln und Leisten. Die betroffene Person darf nicht allein gelassen werden.

Auch auf andere achten

Während Hitzeperioden empfiehlt das Ressort Gesundheitsvorsorge und Gesundheit, regelmäßig nach alleinlebenden oder besonders gefährdeten Menschen zu sehen. Dabei sollte auf mögliche Anzeichen einer Überhitzung geachtet werden.

Wer Beschwerden früh erkennt und schnell reagiert, kann schwere gesundheitliche Folgen verhindern. Das Ressort appelliert deshalb an die Bevölkerung, bei hohen Temperaturen nicht nur auf die eigene Gesundheit, sondern auch auf gefährdete Mitmenschen zu achten.

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