Diese Oktoberfest-No-Gos sollte man kennen

Das Dirndl sollte laut Grau vor allem zur Trägerin passen. Also zu Persönlichkeit, Statur und Teint. Statt langweilig soll es ein Hingucker sein, gerne mit zwei Farben, aber auch Ton in Ton funktioniere. Wichtig seien gutes Material und saubere Verarbeitung, damit das Kleid mehr als einmal getragen werden könne. Vom Dirndl aus der Wiesn-Bude oder vom Discounter rät die Expertin ab. Auch die Passform zählt: Das Dirndl dürfe weder zu klein noch zu groß und weder zu kurz noch zu lang sein, ideal sei die 70er- oder 80er-Länge. Die Schürze solle schön stehen, etwa zwei Zentimeter über dem Rocksaum enden und mit einer stilvoll gebundenen Schleife abschließen. Eine schlaffe Schleife ist für Grau ein klares No-Go.
Ergänzt wird das Outfit durch passende Schuhe, stimmigen Schmuck sowie eine kleine, körpernahe Tasche. Bei der Frisur sind Flechtwerk, Dutt, Zopf oder Pferdeschwanz erlaubt, dazu Hut, Haarreif oder Blumenschmuck.
Worauf Männer achten sollten
Bei den Männern darf die Lederhose laut Grau ruhig kurz und knackig sitzen, mit oder ohne Hosenträger. Zum langärmligen Hemd in Karo, Uni oder Streifen passen auch T-Shirt, Polo oder Hoodie. Eine ärmellose Weste zeuge von Stil, ebenso Janker oder Blazer. Dazu gehören Wadlschoner oder Socken sowie Haferl-, Boots- oder auch Sneaker. Ein Charivari, ein Ranzengürtel oder ein Nickituch runden die Tracht ab. Stillose Hüte aus der Wiesn-Bude sind hingegen tabu.
Kleine Zeichen mit großer Wirkung
Wer flirten will, sollte die Schleifen-Regel kennen: rechts gebunden bedeutet vergeben, links gebunden Single, mittig gebunden ist ein No-Go. Auch die Feder am Hut sendet ein Signal. Nach vorne zeigt sie an, dass ein Flirt erwünscht ist, nach hinten heißt es „lieber Abstand halten“.
Als klassische Fauxpas nennt Grau schließlich eine hängende oder mittig gebundene Schleife, eine zu lange Schürze, ein Discounter-Dirndl, große Henkeltaschen, Flip-Flops oder Adiletten, schmutzige Kleidung sowie sämtliche Leuchtartikel aus der Wiesn-Bude.






