von ih 09.08.2026 06:39 Uhr

Zwei Wanderer bei Felsunfällen verletzt

Gleich zwei Alpinunfälle mit verletzten Wanderern haben sich am Samstag in Nordtirol ereignet. In beiden Fällen wurden die Männer durch herabbrechendes Gestein verletzt.

Symbolbild UT24 / KI-generiert

In Ramsau im Zillertal war ein 37-jähriger Deutscher aus dem Landkreis Mühldorf am Inn gegen 10:30 Uhr von der Bergstation der Gerlossteinbahn in Richtung Gerlossteinwand unterwegs. Der Mann befand sich auf einem markierten Wanderweg, als sich gegen 11:00 Uhr oberhalb des Weges ein Stein aus einem Felsen löste. Das Gestein traf den Wanderer am Kopf und verletzte ihn unbestimmten Grades.

Seine Begleiter setzten umgehend den Notruf ab. Der 37-Jährige wurde vom Notarzthubschrauber Martin 7 mittels Tau geborgen und anschließend zur weiteren Behandlung in das Krankenhaus Hall in Tirol geflogen.

Ein weiterer Felsunfall ereignete sich am Nachmittag im Bereich Thaur. Ein 33-jähriger Einheimischer und ein 39-jähriger Deutscher waren gemeinsam vom Rosskopf über einen am Grat verlaufenden Steig in Richtung Hintere Bachofenspitze unterwegs. Gegen 15:30 Uhr ging der 33-Jährige ein Stück voraus, als plötzlich ein Felsblock ausbrach und rund zehn bis 15 Meter talwärts stürzte. Der Mann wurde dabei verletzt und blieb im Gelände liegen.

Sein 39-jähriger Begleiter eilte sofort zu ihm und setzte die Rettungskette in Gang. Der Verletzte war während des gesamten Einsatzes ansprechbar und erlitt Verletzungen unbestimmten Grades. Nach der Erstversorgung wurde er mit dem Notarzthubschrauber Christophorus 1 in das Krankenhaus Innsbruck gebracht.

In beiden Fällen waren die Verletzungen auf plötzlich abbrechendes beziehungsweise sich lösendes Gestein im alpinen Gelände zurückzuführen.

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