Forderung nach langfristigem Hitzeschutz für Bozen

Im Mittelpunkt der Forderungen stehen ein besserer Hitzeschutz für Arbeitnehmer mit zusätzlichen Pausen und angepassten Arbeitszeiten sowie gezielte Baumpflanzungen. Dabei sollen künftig vor allem klimaresistente Baumarten mit hoher Kühlwirkung gepflanzt werden.
Darüber hinaus spricht sich die Soziale Mitte der SVP für die Begrünung von Flachdächern, die Entsiegelung versiegelter Flächen, eine bessere Nutzung von Regenwasser zur Bewässerung sowie den Einsatz moderner Fernkältetechnologien aus. Besonders die stark versiegelte Bozner Industriezone müsse durch wissenschaftlich fundierte Maßnahmen gegen die Bildung von Hitzeinseln geschützt werden.
Als Vorbild nennt die SVP-Gruppe das im italienischen Rom und Florenz eingesetzte Projekt „MIRIFICUS“, das mithilfe von Satellitendaten Hitzeinseln analysiert und gezielte Maßnahmen zur Abkühlung von Städten ermöglicht. Dieses Modell solle auch als Grundlage für eine langfristige Klimaanpassungsstrategie in Bozen dienen.
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