Gerichtsgebäude: Umzüge starten bald

Staatsanwaltschaft zieht in Ausweichquartier
Fallen die Messergebnisse positiv aus und bestätigen die Stabilität des Gebäudes, kann ab 17. August der Umzug der Büros der Staatsanwaltschaft in das Ausweichquartier in der Rittner Straße 13 beginnen.
Parallel dazu will die Landesregierung die Verträge für die beiden provisorischen Standorte von Staatsanwaltschaft und Landesgericht genehmigen. Damit soll der gemeinsam mit den Justizbehörden vereinbarte Zeitplan eingehalten werden.
Amt für Sprachgruppenzugehörigkeit übersiedelt
Auch das Amt für Sprachgruppenzugehörigkeit erhält einen neuen vorübergehenden Standort. Der Dienst wird künftig im Landhaus am Giorgio-Ambrosoli-Platz 16 untergebracht, wo sich bereits die Landesabteilung Grundbuch, Kataster und Gebäudekataster befindet.
Dort sollen nach der Zustimmung des Datenschutzbeauftragten auch die rund 600.000 Erklärungen zur Sprachgruppenzugehörigkeit digitalisiert werden.
Belastungen möglichst gering halten
Nach Angaben von Landesrat Bianchi koordiniert das Land derzeit die Neuorganisation aller vom Gerichtsgebäude betroffenen Dienste.
Ziel sei es, die Auswirkungen für Bürger sowie für die Beschäftigten so gering wie möglich zu halten und den Justizbetrieb schrittweise wieder zu normalisieren. Über den Fortgang der Arbeiten und die nächsten Schritte will das Land laufend informieren.






