Horror-Crash: Sechs Tote und 27 Verletzte bei Frontalunfall in Italien

Wohnmobil gerät auf Gegenfahrbahn
Der Unfall ereignete sich im Bereich des Lago di Ventina an der Grenze zwischen den Regionen Latium und Umbrien. Nach ersten Erkenntnissen der Verkehrspolizei aus Rieti und Terni geriet ein Wohnmobil, das in Richtung Terni unterwegs war, aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn.
Dort kollidierte es frontal mit einem entgegenkommenden Reisebus. In der Folge wurden auch drei nachfolgende Pkw in den Unfall verwickelt, die nicht mehr rechtzeitig ausweichen konnten. Eines der Fahrzeuge kippte dabei auf die Seite.
Sechs Menschen sterben
Nachfolgende Autofahrer alarmierten sofort den Notruf und leisteten Erste Hilfe. Innerhalb weniger Minuten trafen zahlreiche Rettungskräfte an der Unfallstelle ein.
Für sechs Menschen kam jedoch jede Hilfe zu spät. Unter den Todesopfern befinden sich die beiden Fahrzeuglenker, zwei Fahrgäste des Reisebusses sowie zwei Insassen des Wohnmobils.
Vier Schwerverletzte mit Hubschrauber ausgeflogen
Die Feuerwehr musste vier Schwerverletzte mit hydraulischem Rettungsgerät aus den Unfallwracks befreien. Nach der Erstversorgung wurden sie mit Rettungshubschraubern in die Poliklinik Agostino Gemelli in Rom sowie in das Krankenhaus von Terni geflogen.
Weitere 23 Verletzte mit mittelschweren und leichten Verletzungen wurden mit Rettungswagen in die Krankenhäuser von Rieti, Terni und Foligno gebracht.
Straße gesperrt – kilometerlange Staus
Während die Feuerwehr die Unfallstelle absicherte, führten die Ordnungskräfte die Ermittlungen zur Unfallursache durch und regelten den Verkehr. Der betroffene Abschnitt der Staatsstraße 79 blieb während der Rettungs- und Bergungsarbeiten gesperrt, wodurch es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und kilometerlangen Staus kam.
Im Einsatz standen die Feuerwehr, zahlreiche Rettungswagen, mehrere Notarzthubschrauber des Rettungsdienstes Ares Lazio, die Verkehrspolizei von Terni sowie die Ordnungshüter.






