„Justizpalast abreißen und neu bauen“

Das neue Justizgebäude müsse den Anforderungen einer modernen Justiz entsprechen und ausreichend Platz für alle Dienststellen bieten, betont die Partei. Der bisherige Bau sei zu klein und zu alt, um einer zeitgemäßen Justizverwaltung gerecht zu werden. Gegen eine Sanierung sprechen aus Sicht der Bewegung nicht nur die massiven Schäden, sondern auch der bauliche Zustand, der seit Jahren Probleme bereite. In weniger als acht Jahren habe das Land rund zehn Millionen Euro für fast 200 Instandhaltungsarbeiten ausgeben müssen. Diese hohe Summe zeige, dass der Justizpalast erhebliche Kosten verursache und den Steuerzahler langfristig belaste.
Hinzu kommt für die Süd-Tiroler Freiheit die historische Belastung des Gebäudes. Der Justizpalast entstand als Teil der faschistischen Stadtplanung für „Groß-Bozen“ und trägt bis heute die Symbole dieser Zeit. Die Bewegung schlägt vor, die faschistischen Symbole nicht wieder aufzubauen, sondern historisch aufzuarbeiten. Die verbliebenen Relikte sollen in einem Museum eingeordnet und ausgestellt werden.
Südtirol brauche ein sicheres und funktionales Justizgebäude, das die Werte unserer Zeit verkörpere, erklärt die Süd-Tiroler Freiheit.






